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Diese lieben Hunde haben ihren Lebensabend bei uns in der Familie verbracht. Für alle waren wir das erste und einzige richtige Zuhause, das sie in ihrem Leben hatten. Sie fühlten sich geborgen und glücklich.

Wir werden sie nie vergessen - sondern immer in unseren Herzen behalten!

Wir bedanken uns für die schöne Zeit!






SUSAN: heute ist unsere kleine Susi mit 14 Jahren an Herzversagen gestorben

2 Jahre hat sie uns auf ihre spezielle Weise begleitet. Die meiste Zeit verbrachte sie in ihrem Körbchen. Wenn sie nicht geschlafen hat, dann bellte sie unaufhörlich. Kleine Runden im Garten, manchmal kuscheln mit den anderen Zwergen und gutes Fressen ... das liebte sie. Man konnte sie streicheln, aber sie weder kämmen noch eine Behandlung vornehmen. Da biß sie ohne Vorwarnung kräfitg zu. Unsere arme Hundefriseurin, die Susan vor 5 Wochen einen Sommerschnitt "verpaßte" kann ein Lied davon singen. Ohne Maulkorb ging nichts. Als Susan uns aus Spanien als Notfall gemeldet wurde, sagte man, daß sie "spricht" ... so nennt man das also in Spanien. Wir haben sie trotzdem geliebt und werden sie nicht vergessen.

17.04.10






VICKY: mit nur 12 Jahren mußte sie uns am 10. Januar 2009 verlassen

Für uns immer noch unfassbar: durch eine Verkettung von unglücklichen Umständen (ich war gerade unterwegs um einem fremden Hund zu helfen) verunglückte unser kleines Herzblatt VICKY tödlich.

Wir sind so froh, daß sie wenigstens bei uns noch eine schöne Zeit - vor allem auf Rügen - verbringen durfte. Unseren Schmerz können wir noch nicht in Worte fassen. Gerade in der Woche davor hatten wir uns entschlossen, daß Vicky für immer bei uns bleiben darf ... es hat nicht sollen sein. Wir wollten ihr nicht nochmals eine Trennung zumuten. Daß der Abschied einmal so radikal sein würde, haben wir nicht geahnt.

Sie war nicht ganz einfach ... aber trotzdem hat sie sich leise in unser Herz geschlichen. Wir haben ihre Macken akzeptiert und uns mit ihr arrangiert.






RONJA: 3 Monate - ist am 13. Dezember über den Regenbogen gegangen

Als sie zu uns kam, war es Liebe auf den ersten Blick. Sie war sofort Teil unserer Familie, obwohl wir grundsätzlich nur sehr alte Hunde bei uns aufnehmen. Mit allen anderen Hunden hat sie sich super vertragen, war eine wunderbare Spielkameradin. Sie war 24 Stunden an unserer Seite und durfte auch im Bett schlafen ... leider nur für eine einzige Woche. Dann bekam sie eine Erkältung, die innerhalb weniger Stunden in eine Lungenentzündung ausartete. Die Antibiotika hat sie nicht vertragen, lag einige Tage an der Infusion. Es war ein einziger Alptraum ... unser kleines Hundebaby sollte sterben. Am 13. Dezember ist sie in meinen Armen eingeschlafen. Auf die Frage WARUM werden wir wohl nie eine Antwort bekommen.






ANGELA: 18 Jahre - wir mußten unsere Prinzessin am 25. September 2009 von ihrer schweren altersbedingten Krankheit erlösen

Wir hatten Angela vor 5 Jahren von einem italienischen Tierschutzverein übernommen.  Es war Liebe auf den ersten Blick und nichts hätte mich davon abhalten können, diese süße Snoopy-Nase bei uns aufzunehmen. Selbst, wenn sie nur noch 4 Wochen gelebt hätte (das befürchteten wir anfangs). Sie war in einem desolaten Zustand, hatte alte schwere Verletzungen und Brüche und einen überschaubaren symptomlosen Leishmaniose-Titer. Nachdem sie bei uns wieder zu Kräften gekommen war, ließen wir alle nötigen Operationen vornehmen und für unser Herzblatt begann ein neuer Lebensabschnitt. Sie begleitete uns auf unseren Bergwanderungen und auf die jährliche Reise ans Meer - und war glücklich. Einmal sind wir auch in ihre alte Heimat gefahren, daß sie nochmals Abschied nehmen konnte.

Leider hat sich ihr Gesundheitszustand die letzten Wochen drastisch verschlechtert. Wir mußten ihr fast alle Zähne entfernen lassen. Das Alter läßt sich nicht verleugnen und sie schläft sehr viel, kann nicht mehr laufen. Bei großen Unternehmungen kann sie uns nicht mehr begleiten. Es ist zu anstrengend für sie. Sie bekommt täglich geriatrische Aufbaumittel mit Ginseng, Gingko und Grünlippmuscheln und Schmerzmittel - jeden Monat zusätzlich Cortison und wegen des erneut erhöhten Leishmaniose-Titers wieder Allopurinol-Tabletten. Auf diese Weise wird sie noch ein paar geruhsame Monate bei uns verbringen dürfen. Wir denken schon mit Schrecken an die Zeit des Abschiednehmens ... nun ist sie leider gekommen.






GIGI: unser Baby - mit 15 Jahren mußten wir sie am 7. Mai 2009 aufgrund der Folgen von mehreren Schlaganfällen gehen lassen

Diese kleine Hündin wurde uns als 2-jähriger Notfall aus Spanien gemeldet. Da wir für junge Papillon-Hündinnen viele Anfragen bekommen, haben wir uns sofort bereit erklärt, Gigi bei uns aufzunehmen. Am Flughafen mußten wir dann feststellen, daß Gigi eine äußerst alte und gebrechliche Hundedame war. Sie war taub, bereits zu 50% erblindet und zählte bereits zu den zahnlosen Wesen. Aber es war Liebe auf den ersten Blick!!! Wir wußten, daß nicht mehr viel Zeit bleibt, weil auch ihre Nieren- und Leberwerte schlecht sind und sie zudem herzkrank ist. Wir haben alles versucht, ihr die letzten Monate so schön wie möglich zu gestalten. Am liebsten kuschelte dieses zarte Wesen den ganzen Tag im Bett oder ging geschäftig im Garten spazieren.

Im Januar 2009 hatte sie ihren 1. Schlaganfall von dem sie sich unglaublich gut erholte. Es wurden uns 4 wunderschöne Monate mit ihr geschenkt. Dann hat uns die Realität eingeholt und ein 2. und 3. Schlaganfall folgten. Auch hier haben wir wieder alles versucht. Leider ohne Erfolg.

Ein Teil meines Herzens ist mit ihr gegangen.





BIENE:  unser Sorgenkind aus der Toskana - mit 16 Jahren mußten wir sie am 1. Dezember 2008 nach einem Schlaganfall erlösen

Biene lebte gut 3 Jahre bei uns. Wir hatten sie aus einem italienischen Tierheim geholt, wo sie 13 Jahre zusammen mit ihrem dominanten Bruder in einem kleinen Zwinger verbrachte. Sie war nahezu blind und taub und lebte stets in ihrer eigenen Welt, zeigte kaum Gefühle. Ihre Vergangenheit in Italien hatte sie zu sehr geprägt.

Vor ein paar Tagen erlitt sie einen Schlaganfall von dem sie sich nicht mehr erholte. Die einseitigen Lähmungen wurden stärker. Wir haben am Wochenende noch intensiv Abschied von ihr genommen und es blieb keine andere Möglichkeit mehr als sie würdevoll zu erlösen.






JOSPIN: Sabueso Epagneul - 14 Jahre - am 3. Oktober 2008 mußten wir ihn von seinen altersbedingten Leiden erlösen

Er hatte noch 7 schöne Monate bei uns. Jospin kam aus der Bretagne, wo er als Jagdhund in einem Zwinger lebte. Anfänglich war sein Leben noch relativ interessant, da er oft auf Jagdausflüge mit durfte. Mit ca. 3 Jahren wurde er in einen Zwinger gesperrt und irgendwie vergessen. Dort war er sehr einsam, es war kalt ... die Bronchitis, die er sich zuzog wurde nie behandelt und wurde deshalb eine unheilbare Lungenfibrose. Seine Besitzerin starb letztes Jahr, die Kinder hatten kein Interesse an dem vergessenen "Familienhund" und gaben ihn einfach im Tierheim ab. Dort entdeckte ihn eine Tierschutzkollegin und nahm ihn mit. Von dort fand er den Weg zu uns. Leider war ein ein etwas unfreundlicher alter Herr mit vielen Macken und zudem inkontinent (was uns viel Geduld abverlangte) ... aber er lag gerne in der Sonne und genoß auch das gute Essen und die Streicheleinheiten. Nun ist er im Hundehimmel.






SISSY: unsere kleine "Zwiderwurzn" - 15 Jahre, am 25. April 2008 mußten wir sie in den Hundehimmel gehen lassen - sie ist in meinen Armen eingeschlafen

Diese kleine Hündin - von unseren Tierärzten liebevoll "Gewitterziege" genannt - stammte ursprünglich aus Spanien. Ihre Besitzerin in Bad Reichenhall war vor 4 Jahren verstorben und hat im Testament verfügt, daß Sissy eingeschläfert werden soll. Glücklicherweise informierten uns die Nachbarn rechtzeitig und wir holten Sissy sofort zu uns. Zu diesem Zeitpunkt wog Sissy 14 kg! Angeblich wurde sie mit Keksen, Schokolade und Sahne regelrecht vollgestopft ... sie würde nichts anderes fressen. Es folgten einige harte Wochen für Sissy, aber sie hat ihr Fitnesstraining tapfer ertragen. Sie wog zu ihren guten Zeiten 6-7 kg, akzeptierte gesundes Hundefutter und war auf allen unseren Hundemärschen mit dabei, durfte sogar mehrmals mit uns ans Meer fahren. Auch sie hatte ein neues Leben geschenkt bekommen.

Sissy litt unter einem Herzklappenfehler und bekam regelmäßig Herztabletten. Zusätzlich bekam sie verschiedene Geriatrika. Inzwischen mußten wir sie mehrmals operieren lassen. Sie war leider
auf 5kg abgemagert, nimmt trotz bestem Futter nicht mehr zu. Wir gingen davon aus, daß wir uns die nächsten 6 Monate von der Kleinen verabschieden müssen. Sie hat ein Bauchspeicheldrüsenproblem, schlechte Leber- und Nierenwerte. Inzwischen ist sie auch taub geworden. Ja, das Alter ...

Jeglicher Vermittlungsversuch war gescheitert, da Sissy sehr eigen war und oft recht unfreundlich, auch böse zubeissen konnte und sehr oft andere Hunde attackierte. Eben ein Terrier der schwierigen Sorte. Beim letzten Vermittlungsversuch hätte es vielleicht geklappt ... aber wegen Heimweh hat sie 3 Wochen kaum mehr etwas gefressen. Wir mußten sie wieder abholen und zuhause war alles wieder völlig normal. Bei uns war sie also glücklich ... dieser kleine Drachen.


Die letzten 2 Wochen kämpften wir um ihr Leben, haben eine Tierkommunikatorin aus Österreich eingeschaltet (um ihr noch alle Herzenswünsche wie z.B. ein tägliches Lachsfilet zu erfüllen) - aber wir haben verloren. Die Krankheit und das Alter waren leider stärker.






AMBRA: unsere gute Seele - mit 14,5 Jahren hat sie uns am 5. Januar 2008 verlassen

Diese liebenswerte Hündin aus Berchtesgaden wurde einfach bei uns abgegeben. Beide Hundeeltern sind innerhalb weniger Tage verstorben. Die erwachsenen Kinder dieses Ehepaares standen eines Nachmittags mit Ambra vor der Türe. Sie seien schon in den Tierheimen in der Umgebung gewesen - niemand wollte diese alte Hündin aufnehmen bzw. wollte man für die Übernahme dieser unvermittelbaren Hündin einen Obulus (meiner Meinung nach völlig legitim!) und das wollten diese Leute nicht bezahlen. So viel war ihnen also der Hund der verstorbenen Eltern wert.

Wenn ich sie nicht nehmen würde, fahren sie gleich zu einem Tierarzt und lassen sie einschläfern. Ich sagte ihnen, daß ein seriöser Tierarzt dies niemals täte ... dann wollten sie zu einem Jäger fahren und die Hündin erschießen lassen. Sie hätten keine "Verwendung" für das Tier. Ambra hat mich angeschaut, als würde sie es verstehen und sie lief ins Haus und wollte nicht mehr heraus kommen. Für mich war sofort klar, daß dieses wunderbare Wesen bei uns bleibt.

Das freundliche Ehepaar hatte nicht einmal 20,--€ für Ambra übrig, sie wollten einmal Geld vorbeibringen, wenn das Erbe der (wohlhabenden) Eltern geklärt ist. Seitdem haben wir nie mehr etwas von diesen feinen Leuten gehört ... es war auch nichts anderes zu erwarten.

Am gleichen Tag stellten wir Ambra unseren Tierärzten vor. Die Hündin war bekannt - schweres Nierenversagen und massives Übergewicht. Wir wollten nicht so schnell aufgeben und haben alles versucht, Ambras Leben zu retten und zu erhalten. Sie bekam Spezialfutter, viel Auslauf und Liebe. Inzwischen hat sie sich zu einer lebensfrohen Hündin entwickelt. Sie hat 15kg abgenommen und genießt jeden Tag ihres neu gewonnenen Lebens. Sogar große Touren kann sie mitlaufen und vor allem geht sie täglich schwimmen, was ihr große Freude bereitet. Ihre Blutwerte werden jeden Monat kontrolliert und bis jetzt scheint ein Wunder geschehen zu sein - alle Werte sind stabil!

02.11.07: Völlig unerwartet erhalten wir heute die Diagnose, daß unsere Ambra nur noch 2-4 Wochen zu leben hat. Ein unheilbarer Tumor breitet sich in ihrem Körper aus. Wir möchten diese wertvolle Zeit noch nutzen, intensiv mit ihr zusammen zu leben.

05.11.08: Wir waren nochmals zusammen in Wien, haben eine schöne Autofahrt und einen Waldspaziergang gemacht. Das hat sie so sehr geliebt. Dann hat sie ihr Lieblingsgericht Lachsfilet mit Tagliatelle gefressen und ist danach friedlich eingeschlafen.





PUPO: arme Seele hat uns am 2. Dezember 2007 nach mehreren Schlaganfällen verlassen

Wir hatten ihn vor 2 Jahren von ungarischen Tierschutz-Kollegen als angeblich 2-jährigen Notfall-Hund übernommen. Bei der Abholung sahen wir natürlich, daß er wesentlich älter, blind und taub und halbseitig gelähmt war. Pupo durfte noch 2 schöne Jahre bei uns verbringen. In dieser Zeit erfreute er sich des Lebens und schwamm mehrmals (unfreiwillig) in unserem Gebirgsbach. Glücklicherweise hatte er eine robuste Natur. Letztes Wochenende erlitt er einen Schlaganfall, lief dann immer im Kreis und gegen die Wände, verweigerte das Essen (sogar seinen geliebten Lachsschinken). Dann haben wir ihn erlöst, damit er nicht länger leiden mußte.

An dieser Stelle danken wir Frau Petra Hurt, die lange Zeit die Futterkosten für Pupo übernommen hatte!